Arbeits- und Gesprächsgruppen, Dialogspaziergänge

beim World Goetheanum Forum 2018

  • Helmy Abouleish, Cairo, Demeter International; SEKEM: „Der Zusammenhang zwischen Bewusstseinsentwicklung und individueller menschlicher Entwicklung, Organisationsentwicklung und Gemeinschaftsentwicklung (morgens und nachmittags je 2h)
  • Hans-Joachim Achatzi, Gauting,wirtschaftneudenken.com: „Wirtschaft neu denken 2011-2018-2024“: Das Neue entsteht aus Initiative. Das war der Impuls, der im Juni 2011 einen Kreis von Freunden zusammengeführt hat, um der Forschungsfrage nachzugehen, wie eine globale Oekonomie im 21. Jh. aussehen kann und wie wir dazu beitragen können. Im Oktober 2018 haben wir unser 19. Treffen in Zürich. Einige Initiativen sind seit 2011 von unserem Kreis ausgegangen. In unserem Workshop schauen wir, was sichtbar geworden ist und was wir gelernt haben, bewegen gemeinsam die Forschungsfrage und entwickeln Perspektiven für 2024.
  • Tillman Kieser, Herne, Hiberniaschule: „Bildungsbaustein“: Aus dem gelebten Impuls der Hiberniaschule für die Integration praktisch-beruflicher Bildung im Sinne des ursprünglichen Gesamtheitlichen Bildungsideales der Waldorfpädagogik sind zwei "Bildungsbausteine" entstanden: 1.)Der Versuch, im Rahmen eines Modellschulversuches und von Entwicklungswerkstätten die Erfahrungen im Bereich der Berufsgrundbildung für die Schulbewegung und das Bildungswesen insgesamt fruchtbar werden zu lassen. 2.) In einem gemeinschaftlichen Projekt beruflich bildender Waldorfschulen und der TRIARGOS Netzwerk GmbH Freiburg wurde ein Bildungsbaustein "Nachhaltige Mobilität" entwickelt, der mit dem Projekt einer E-Bike-Ladesäule im Zentrum, Theorie und Praxis verknüpft und an Schulen und Einrichtungen weitergegeben werden kann.
  • Mathias Forster, Arlesheim, Bio-Stiftung Schweiz: „Projekt Boden-Fruchtbarkeitsfonds“: Sich zu assoziieren bedeutet für uns: 1.) Die Sicherung der Bodenfruchtbarkeit für die Zukunft zusammen mit Menschen, Organisationen und Unternehmen anzugehen und sicherzustellen 2.) Für nachhaltig wirtschaftende Bauern eine tragende Unterstützung aus der Gesamtgesellschaft aufzubauen und damit neue Beziehungsformen zu ermöglichen 3.) Innovative Instrumente und Konzepte zu entwickeln und bereitzustellen, die diesen Prozess unterstützen und ermöglichen. Gerne stellen wir Ihnen den aktuellen Stand des Projekts sowie konkrete Assoziations- und Kooperationsmöglichkeiten vor.
  • Gerald Häfner, Dornach, Sektion für Sozialwissenschaften Goetheanum /  Armin Steuernagel, Berlin, Purpose Stiftung; Purpose Ventures e.G. „Werkstattbericht und Podium zur Frage des Eigentums an Unternehmen“
  • Lukas Kunert, Merzhausen, elinor / Falk Zientz, Bochum, GLS Bank: „Solidarische Absicherung digital“: Der Weg von den babylonischen Karawanen über die Versicherungskonzerne hin zur digitalen Absicherung von Mensch zu Mensch. Wie verändert sich das Bewusstsein durch gemeinsames Bewegen von Geld über die Anteilnahme am Leid von Mitmenschen? Gespräch und Bericht über neue Absicherungsformen mit Beispielen von elinor, der ersten deutschen peer-to-peer Absicherungsplattform.
  • Thomas Schmid, Herdwangen, IBDA: „Wie arbeiten wir in Gemeinschaft fruchtbar zusammen?": Die Zusammenarbeit scheint für uns selbstverständlich. Ist das wirklich so? Anhand konkreter Beispiele werden die Teilnehmer ihre eigenen Erfahrungen in Arbeitssituationen betrachten und ihre eigenen Annahmen und Konsequenzen entdecken.
  • Boris Voelkel, Höhbeck, Voelkel GmbH: „Bericht „Assoziative Schritte / Versuche“: Gesunde Lebensmittel aus gesunden Strukturen! Ich sehe Assoziatives Wirtschaften als Chance für den Naturkosthandel, sich neu zu erfinden. Erste zarte Schritte habe ich getan im Verstehen wie im Handeln. Wie bleiben wir authentisch? Wie kann die Bewegung wachsen und sich gleichzeitig qualitativ entwickeln? Lasst uns aus der grossen Nachfrage etwas machen!
  • Thomas Jorberg, Bochum, GLS Bank: "Verbraucher - Bürger - Mensch": Als Verbraucher(in) kümmere ich mich um meine eigenen Bedürfnisse - als Bürger(in) setze ich mich für das Gemeinwohl ein. Jede(r) kennt in sich solche widerstreitenden Interessen. Was kann man daran erlernen? Wie kann man persönlich und wie kann die Gesellschaft als Ganzes an diesem Spannungsverhältnis wachsen?
  • Georg Soldner und Justus Wittich, Dornach, Goetheanum: "Partnerschaft in der World Goetheanum Association: Information und Austausch"
  • Ha Vinh Tho, Palézieux-Village, Eurasia Learning Institute for Happiness and Wellbeing: “Implementing Gross National Happiness in education and in business”: Was ist Glück? "Wir haben klar den Begriff des Glücks im Sinne von BNG von dem oberflächlichen, angenehmen `feel good` Gefühl, das zu oft damit identifiziert wird, unterschieden. Wir wissen, dass dauerhaftes, echtes Glück nicht bestehen kann, wenn Andere leiden und nur dadurch entstehen kann, wenn wir anderen dienen und in Harmonie mit der Natur leben. Es kann sich nur dann entfalten, wenn wir die uns zutiefst eigene Weisheit und unser wahres Wesen verwirklichen." Prime Minister Jigmi Y. Thinley. Wir werden Bruttonationalglück näher kennenlernen und erforschen, wie es auch in Bildung, Wirtschaft und Politik umgesetzt werden kann.
  • Hermann Pohlmann, Schopfheim, Teikei Network: "TeikeiCoffee - Pilotprojekt für Assoziatives Wirtschaften" / Teikei Coffee - pilot project in associative economic activity": Eine Assoziation ist ein Zusammenschluss von Menschen, die erzeugen, handeln und verbrauchen mit dem Ziel, den richtigen Preis so zu ermitteln, dass alle Beteiligten damit zufrieden sind. Wir von Teikei Coffee verstehen uns als Pilotprojekt für assoziatives Wirtschaften. Unsere Kaffeebauern und Bäuerinnen in Mexiko, unsere Seeleute mit dem Segelschiff, unsere Röster in Hamburg, unser Team werden von unseren beteiligten Kaffeetrinkern nach Bedarf finanziert.